Schöne Augenbrauen – Teil 1

Viele Frauen sind sich bezüglich ihrer Augenbrauen unsicher. Wie finde ich heraus welche Form zu meinem Gesicht passt, wie kurz oder schmal dürfen und sollten sie sein? Hier sind einige Tipps:

Augenbrauen sind die wichtigsten Linien im Gesicht. Sie entscheiden über den jeweiligen Ausdruck und Charakter. Eine spezielle Form kann die Stimmung oder Laune des Gesichts ausdrücken oder verändern. Den harmonischsten und besten Look erreichen Sie mit einer auf die Gesichtsform abgestimmten Augenbraue. Doch natürlich wird auch die Augenbraue vom jeweiligen Modetrend beeinflusst. In den zwanziger Jahren waren es die schmalen, dünnen Brauen (z. B. bei Asta Nielsen oder Gloria Swanson) und dann in den siebziger Jahren war sogar keine Augenbraue modern (z. B. Sängerin Patty Bravo). Doch heute sind wieder kräftige und gutgewachsene Brauen in (z. B. Model Margaux Hemingway).

Rike/pixelio.de

Länge, Höhe und Abstand kann durch einfache, doch perfekte Maßtechnik schnell und sicher bestimmt werden. Dabei nimmt man zum Beispiel einen Stift oder ein Lineal und misst zuerst die Augenlänge aus und vergleicht diese mit dem Abstand der Augenbraue, um so den Anfang der Braue fest zu legen. Das Ende der Augenbraue vermisst man, in dem der Stift oder das Lineal an die Nasenfalte und den äußeren Augenwinkel angelegt werden. Den höchsten Punkt bestimmt man so, dass der Stift ebenfalls an die Nasenfalte und über die Mitte des Auges gelegt wird.

Die normale Braue (bei dem ovalen, recht- und sechseckigen Gesicht) beginnt über dem inneren Augenwinkel und der höchste Punkt befindet sich schräg über der Mitte des Auges. Sie endet wiederum schräg am äußeren Augenwinkel.

Bei Gesichtern mit einer schmalen Zone 1 (vom Haaransatz bis hin zur Nasenwurzel) und breiter Zone 3 (von der Nasenspitze bis zum Ende des Kinns) z. B. dem Trapez – Gesicht beginnt die Augenbraue hinter dem inneren Augenwinkel. Der höchste Punkt wird hier auch mit nach außen verlegt.

Soll ein kurzes Gesicht gestreckt werden, muss der höchste Punkt ziemlich in die Mitte verlegt werden, also direkt über dir Augenmitte z. B. bei dem quadratischen oder runden Gesicht.

Bei einer breiten und großen Zone 1 sollte die Augenbraue nach innen verlegt werden. Das heißt der Augenbrauenansatz muss mehr zur Mitte verlegt werden und kleiner sein, als der Augenabstand, wie z. B. bei einem dreieckigen Gesicht.

Die Gesichtsformen – Wie schminke ich mein Gesicht typgerecht – Teil 4

Das dreieckige Gesicht

Bei dem Dreieck ist die Kinnpartie stark verlängert, es ergibt sich ein pointiertes, manchmal sogar ein regelrecht spitzes Kinn. Das Gesicht wirkt durch die auffallende Länge hager und hat eine breite, große Stirn. Dadurch entsteht ein optisches Ungleichgewicht: Die obere Gesichtshälfte hat mehr Fläche als die untere. Die Zone 1 (vom Haaransatz bis zur Nasenwurzel) ist die breiteste, wobei die Höhe der einzelnen Zonen wieder verschieden sein können. Das Gesicht wird nach unten hin schmaler (auch Herzform genannt).

Typisch für das dreieckige Gesicht ist ein breiter Mund mit relativ dünnen Lippen und gerade stehenden, schmalen Augen (Beispiel: Julia Roberts).

Modellieren:

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Das Gesicht soll weicher und runder geschminkt werden. Eine zu große Stirn kann durch Abschattieren mit Rouge oder Bräunungspuder an Dominanz verlieren. Mit Wangenrouge muss man hier vorsichtig umgehen. Es ist bei dieser Form des Gesichts am schwierigsten eine optimale Rougeform zu finden. Das Gesicht wirkt ungeschminkt sehr markant, das spitze Kinn fällt sofort ins Auge. Mit Rouge wird diese Härte korrigiert. So wird das Rouge auf der breitesten Stelle des Wangenknochens platziert und läuft von dort weich nach unten aus, so dass es unter dem äußeren Augenwinkel endet. Wichtig ist es auch die breite Partie am oberen Kopf abzuschattieren. Mit einem kleinen Farbrest werden die Ecken der Stirn abgedeckt. Das Rouge darf dabei ruhig bis in den Haaransatz hinein verlaufen. Das Ergebnis ist ein Gesicht, das sich in der Form stark am klassischen, ovalen Gesicht orientiert. Bei dem dreieckigen Gesicht sollte man Rouge nie seitlich am Wangenknochen platzieren und von dort aus weit nach unten ziehen. Das Gesicht verschmälert sich sonst und wirkt hager.

Die Gesichtsformen – Wie schminke ich mein Gesicht typgerecht? – Teil 3

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Das runde Gesicht:

Auffallend sind bei dem runden Geuscht die breiten Flächen. Eigentlich liegt ihm eine verbreiterte ovale oder eckige Form zu Grunde, die aber duch die vorhanden Fülle zugedeckt ist. Die Höhe und Breite der einzelnen Zonen ist ziemlich gleich. Es wirkt wie ein Kreis oder Mond, es hat keine Kanten.

(kurzer Exkurs: Zone 1 => vom Haaransatz bis zur Nasenwurzel; Zone 2 => von der Nasenwurzel zur Nasenspitze; Zone 3 => von der Nasenspitze bis zum Kinnende)

Typisch für ein rundes Gesicht ist ein volle Wangenpartie. Der Mund ist oft zu wenig definiert, das heiß, man muss ihm mit dem Lippen – Make – up eine exakte Kontur geben. Die Augen sind häufig zu klein und werden zusätzlich durch Überlider optisch „gedrückt“. Auch die Nase ist manchmal sehr rund ausgeprägt.

Modellieren:

 Dem Geischt muss Struktur verliehen werden, damit es härter und klarer wird. Ein geometrischer Aufbau überspielt die Fülle. Dazu sollte man die Augenbrauen betonen und beim Augen – Make – up vorwiegend Linien – wie Eyeliner – und nicht Flächen – wie Lidschatten – verwenden. Ein Muss: der geschminkte Mund in einer definierten Form.

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Rouge, das zum Formen und Strukturieren verwendet wird, darf keine Glanzpartikel enthalten. In ihnen würde sich Licht fangen und die runden Formen des Gesichtes zusätzlich betonen. Gut geeignet dagegen ist matter Bräunungspuder, der vor allem bei leicht vorgebräunter Haut sehr natürlich wirkt. Mit einem kleinen Pinsel wird auf Ohrenhöhe an der Kontur des Gesichts angesetzt und das Rouge von dort aus bis zum Mundwinkel hin, seitlich in Dreiecksform an Wangenknochen eintlang aufgetragen. Kurze, gestrichelte Bewegungen sorgen für weiche Übergänge der Farbe zur Haut. Anschließend wird die engste Stelle zwischen Augenbraue und Haaransatz abschattiert. Diese hell-dunklen Kontraste lassen ein rundes Gesicht markanter und damit interessanter wirken. Ein so strukturiertes Gesicht ist die beste Vorraussetzung füe ein perfektes Make – up.

Die Gesichtsformen – Wie schminke ich mein Gesicht typgerecht? – Teil 2

Das viereckige Gesicht: Das markanteste und dabei gleichzeitig am häufigsten auftretende Gesicht ist das Viereckige. Es ergibt sich durch deutliche Ecken am Kinn und an der Stirn. Diese Ecken sind durch gerade Seitenlinien verbunden und bewirken so eine eindeutig viereckige Form. Die drei einzelnen Geichtszonen sind in ihrer Höhe und Breite ziemlich gleich. Ein sehr schöner Gesichtsrahmen, er bietet viele Möglichkeiten.

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Charakteristisch für viereckige Gesichter ist ein voller Mund mit einer rund ausgeprägten Unterlippe. De Augen sind groß, die Lider ganz zu sehen. Die großen Flächen dieses Gesichts müssen unterbrochen werden, zum Beispiel durch ein tief angesetztes Rouge. Ein wirkungsvolles Augen – Make – up und stark betonte Lippen machen das viereckige Gesicht interessant. Die großen Flächen und das ausgeprägte Innenleben erlauben hier ein abzentuiertes Make – up, ohne das es angemalt wirkt.

Modellieren:

Beim viereckigen Gesicht ist stets viel Fläche im Wangenbereich vorhanden, ebenso eine starke Kinnlade. Darum sehen diese Gesichter immer gut aus, wenn das Rouge nicht auf, sondern seitlich am Wagenknochen plaziert wird. Diese tiefergesetzte Rougeform unterbricht die Fläche und nimmt dem Gesicht etwas von seiner schweren Kinnlastigkeit. Mit dem Farbrest im Rougepinsel schattiert man großzügig die Ecken der Stirn ab, was dem Gesicht zu einer angenehmen Weichheit verhilft. Zusätzlich erhält das Kinn links und rechts zwei Tupfer Rouge, um die Konturen abzurunden. Die Augen können in einer leichten Aufwärtstendenz geschminkt werden.

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