Die verschiedenen Hauttypen Teil 2 – Der normale Hautzustand

Der normale Hautzustand oder auch intermediäre Hautzustand ist der Hautzustand den sich ein jeder wünscht. Er kommt der Haut eines Babies oder der von Kindern sehr nahe. Die Haut weist nur sehr feine Poren auf und fühlt sich in jeder Zone des Gesichts samtig weich an. Nur die Haut, die sich wie die eines Babies anfühlt kann man normal nennen. Eine normale Haut dürfte auch nicht frühzeitig altern, es sei denn aufgrund von Pflegefehlern, aber ansonsten sollte eine normale Haut Anfang der Dreißiger trotzdem nur leichte Mimikfalten aufweisen. Die Durchblutung sollte gut angeregt sein. Nicht übermäßig, aber auch nicht zu wenig. Der beste Test um dieses Merkmal zu überprüfen ist, in dem man das Unterlid des Auges leicht herunterzieht. In der Innenseite des Unterlids kann man die Durchblutung sehr gut beobachten, weil die Schleimhaut von keiner Hornschicht bedeckt wird und so die feinen Äderchen hervorragend zu sehen sind. Ist das Innenlid sehr blass bedeutet dies eine verminderte Durchblutung, ist es sehr stark gerötet bedeutet das eine übermäßige Durchblutung. Die Dicke der Haut spielt ebenso eine Rolle. Der normale Hautzustand hat ebenso auch eine Hautdicke, die normal ist. Das bedeutet, wenn man ein Hautröllchen an der Schläfe zwischen Zeige- und Mittelfinger leicht hin und her schiebt, sollte die Haut in etwa zwei bis drei Millimeter dick sein. Und was mit unter am Wichtigsten ist, ist der Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Dieser sollte ausgeglichen sein. Keine Zone im Gesicht sollte einen Fettglanz aufweisen oder Trockenheit. Die einzige Hauterscheinung, die eine normale Haut aufweisen kann sind einige Mitesser auf der Nase, aber im Allgemeinen ist die normale Haut sehr rein und das Ziel sollte unbedingt sein, den Hautzustand zu erhalten.

Wie UV – Licht die Haut schädigt

Ganz besonders im Frühling freut sich jeder über die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen. Es riecht richtig frühlingshaft und man würde am liebsten den ganzen Tag unter dem freien Himmel verbringen. Doch anders als im Hochsommer denkt noch niemand daran sich vor der Sonne und den UV – Strahlen zu schützen. Für die Haut eine Nachlässigkeit mit schlimmen Folgen.

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Das UV – Licht bewirkt für unsere Haut mehr als wir vielleicht im ersten Moment wahrnehmen. Eine Rötung der Haut, Schwellungen oder Bläschenbildung, allgemein als Sonnenbrand bekannt, das kennt jeder. Aber die langfristigen Folgen sind viel schwerwiegender. Durch UV – Licht stirbt die Haut ab und verhornt übermäßig. Dadurch wird die Haut sehr rau und spröde. Der Körper scheidet mehr Flüssigkeit aus und trocknet schneller aus. Durch das Einwirken von Sonnenstrahlen altert die Haut zeitiger und die wohl bekannteste und gefürchtetste Folgeist der Hautkrebs und Präkanzerosen.

Unsere Haut hat jedoch auch natürliche Abwehrmechanismen gegen das UV – Licht. Sie bildet Lichtschwielen, Pigmente und Urocaninsäure. Im Grunde muss man die Sonne keinesfalls fürchten, wenn man gewisse Regeln einhält. Bestimmte Hauttypen sollten stets eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor verwenden. Natürlich sollte vor jedem Sonnenbad eine gute Sonnencreme mit geeignetem Lichtschutzfaktor auf die Haut aufgetragen werden, optimal 20 Minuten vorher. Die Zeit in der man sich geschützt in der Sonne aufhalten kann ohne eine kleinste Rötung zu bekommen, sollte unbedingt eingehalten werden, wenn man Präkanzerosen und vorzeitige Hautalterung vermeiden möchte. Zu dem gibt es optional natürlich auch noch Methoden zur Bräunung ohne UV – Licht. Zum einen der Selbstbräuner. Eine völlig unbedenkliche Methode, die Haut ist dennoch oft fleckenhaft braun. Eine zweite Methode ist das Karotin. Diese Art der Bräunung sollte man jedoch, je nachdem wie man das Karotin aufnimmt (z.B. als Nasenspray), zuerst mit seinem Hausarzt wegen der Nebenwirkungen besprechen.

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Achtung: Wer sich gerne in der Sonne bräunt sollte vorher aber Make-up und Kosmetika entfernen, da die in Verbindung mit UV – Licht oftmals stark reagieren.

Unterschiede der Haut

Wie oft haben Sie nicht schon von einer Frau gehört: ‚Oh, es ist so kalt!‘ Woran liegt es, dass die Frau viel schneller friert als der Mann? Dabei haben doch die Frauen mehr Fettgewebe als die Männer und müssten somit kälteresistenter sein. Nein, der Unterschied liegt an der Haut.

Die Haut

Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten. Der Oberhaut ( Epidermis ), der Lederhaut ( Dermis ) und der Unterhaut ( Subcutis ). Über der Oberhaut befindet sich noch, je nach Körperregion mehr oder weniger dick, die Hornschicht. Unsere Haut hat verschiedene Funktionen, zum einen passive und zum anderen aktive Funktionen.

Passive Funktionen

Passive Funktionen meint, dass die Funktionen gegeben sind ohne, dass die Haut in irgendeiner Art und Weise aktiv wird. Das ist zum Beispiel der Schutz vor Kälte, Hitze und UV – Strahlen, der Schutz vor Druck und Stoß, der Schutz vor Einwirkung chemischer Substanzen und der Schutz vor Eindringen vor Keimen.

Aktive Funktionen

Nun muss die Haut selbst etwas tun. Sie wehrt in die Haut eingedrungene Mikroorganismen ab, scheidet Schweiß aus ( Kühlfunktion ), sie produziert einen Oberflächenfilm aus Talg, Schweiß und Horn, auch als Säureschutzmantel bekannt und sie empfindet Druck, Schmerz, Hitze oder Kälte.

Männliche und Weibliche Haut

Robert Babiak Junior / pixelio.de

Die weibliche Haut hat eine viel dünnere Epidermis, was auch das unterschiedliche Empfinden der Temperatur erklärt, die weibliche Haut ist heller, das bei der Frau weniger Farbpigmente als bei dem Mann ausgebildet werden. Ein glücklicher Faktor ist die geringere Talgproduktion bei der Frau, weshalb zum Beispiel auch Akne weniger ausgeprägt verläuft. Frauen produzieren auch aufgrund von weniger Schweißdrüsen logischerweise weniger Schweiß. Der Mann kommt seiner natürlichen Funktion nach und ‚versprüht‘ seinen Duft, durch den die Damen angezogen werden sollen oder er ‚stinkt‘ ganz einafch mehr. Der mann hat eine dickere Dermis und eine andere Vernetzungsstruktur des Gewebes. Die Dermis der Frau ist demnach viel dünner, hat mehr elastische Fasern, aber eine schwächere Vernetzung. Das erklärt ein viel häufigeres Cellulite – Vorkommen bei Frauen. Allerdings könnte die männliche Haut keine Extremdehnung, wie bei einer Schwangerschaft, vertragen. Die Frau bildet leider auch eher Falten aus als der Mann, dabei ist die Faltenbildung des Mannes aber tiefer. Als letztes Merkmal ist die Frau in der Regel viel weniger behaart als der Mann.

Sowohl die männliche als auch die weibliche Haut haben Vor- und Nachteile. Wenn man sich allerdings genauer damit beschäftigt, stellt man fest, dass selbst die Haut perfekt auf die Rollen des Lebens von Mann und Frau abgestimmt sind, wie zum Beispiel das schwächere Bindegewebe.

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