Ayurveda: Auf den Verdauungstyp kommt es an
Wer sich einmal einen exklusiven und entspannenden Wellness-Urlaub gönnen möchte, der wird sicher nicht um die zahlreichen Angebote aus dem Bereich der Ayurveda herum kommen. Doch was genau ist eigentlich Ayurveda, und welche Vorteile bieten Ayurveda-Behandlungen?
Die Basisenergie ins Gleichgewicht bringen
Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, deren Name sich aus dem Sanskrit ableitet und in etwa bedeutet: „Wissen vom Leben“. Das Gesundheitskonzept des Ayurveda bietet jedem Menschen ein individuelles Schema, um ein langes Leben in Gesundheit führen zu können. Dabei werden den Menschen sogenannte Bioenergien oder auch Grundenergien zugeteilt: Vata, Pitta und Kapha.
Im Ayurveda gilt es nun diese drei Basisenergien im Gleichgewicht zu halten, oder, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten sind, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Jeder Mensch entspricht also einer dieser Bioenergien, und reagiert somit anders auf eine bestimmte Ernährung oder einen Lebensstil, als die anderen Basisenergien. Jeder sollte deshalb seinen Typus kennenlernen und die für ihn geeigneten Ernährungs- und Lebensempfehlungen beachten, um sich und seine Gesundheit im Gleichgewicht zu halten.
Gute Wellness-Hotels, welche Ayurvedabehandlungen anbieten, werden deshalb stets vor jeder Anwendung ihren persönlichen Typus bestimmen. Meist anhand eines individuellen Diagnoseverfahrens.
Salzig, Süß, Bitter oder Herb – Die Geschmacksrichtung ist entscheidend
Ist der Basistyp erst einmal bestimmt, kann man bereits eine grobe Orientierung angeben, was es bedeutet und was nun gilt, entweder ein Vata-Typ, Pitta-Typ, oder ein Kapha-Typ zu sein. Das persönliche Verdauungssystem spielt hier eine große Rolle.
Vata-Typen neigen etwa zu Verdauungsstörungen. Ihre Kost sollte stets gekocht, leicht verdaulich und warm sein, sowie ein wenig Fett enthalten. Empfohlene Geschmacksrichtungen des Vata-Typs sind: Salzig, Sauer und Süß.
Pitta-Typen haben eine wesentlich bessere Verdauung, kalte und warme Speisen sind hier kein Problem, ebenso mäßig verdaubare Speisen. Ihre Geschmacksrichtungen sind: Bitter, Süß und Herb.
Die Kappha-Typen sollten möglichst mäßig gegarte und warme Gerichte zu sich nehmen sowie viel Obst und Gemüse. Ihre Geschmacksrichtungen sind: Scharf, Bitter und Herb.
Kindern wird zudem die Ernährung eines Kappha-Typen empfohlen.









